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Der Gedanke des Verbraucherschutzes im Reichsrecht des Kaiserreichs und der Weimarer Republik (1871-1933)

Eine Studie zur Geschichte des Verbraucherrechts in Deutschland

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Rolf Geyer

Die Untersuchung geht der Frage nach, ob das «moderne» Rechtsgebiet des Verbraucherschutzes tatsächlich ein neues Rechtsgebiet ist, wie man in den 1970er Jahren verkündete, oder ob derartige Regelungen schon eine lange Tradition haben. Zwar wird auch dies von einzelnen behauptet, ein Beleg dafür war jedoch bislang nicht gegeben worden. Diese Lücke schließt die vorliegende Studie. Die Arbeit gibt eine Bestandsaufnahme verbraucherschützender Regelungen im Zeitraum von 1871 bis 1933. Unter Zugrundelegung eines heutigen Verständnisses vom Wesen des Verbraucherrechts wird anhand der gesetzgeberischen Motive, der Literatur und Rechtsprechung jener Zeit der Gedanke des Verbraucherschutzes im Reichsrecht erarbeitet.
Aus dem Inhalt: Haustür- und ähnliche Geschäfte – Risiken des Kreditgeschäfts – Kundeninformation – Preisangaben und Aufklärungspflichten – Wettbewerbsrecht – Nur Schutz des Wettbewerbers? – Interessenvertretung der Verbraucher in der Weimarer Wirtschaftsverfassung – Einordnung in die staatliche Wirtschafts- und Sozialpolitik – Theoretische und Philosophische Grundlagen für die Entwicklung von Verbraucherschutzgedanke und Verbraucherpolitik – Einige Bemerkungen zur Geschichte des Verbraucherbegriffs.