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«Dagobert Duck» und die «Luxemburg-Sparer»

Zugleich eine Untersuchung zu den vorgeleisteten Begünstigungen durch neutrale Handlungen

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Stephanie Puls

Mit Einführung der Zinsabschlagsteuer transferierten zahlreiche Anleger unter Mitwirkung inländischer Kreditinstitute in großem Umfang Kapital zu ausländischen Finanzplätzen. Zum Teil handelte es sich hierbei um steuerunehrliche Anleger. Die Untersuchung geht der Frage nach, ob sich Bankmitarbeiter durch das Zurverfügungstellen eines speziellen und auf Verschleierung angelegten Transfersystems wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung strafbar gemacht haben. Im Zentrum steht die Problematik der Beihilfe in Gestalt vorgeleisteter Begünstigungen durch neutrale und berufstypische Handlungen. Die Autorin bejaht die Beihilfestrafbarkeit unter bestimmten Voraussetzungen. Daneben werden die stattgefundenen Bankendurchsuchungen und Beschlagnahmen auf ihre strafprozessuale Zulässigkeit hin untersucht.
Aus dem Inhalt: Steuerrechtlicher Hintergrund der Kapitalverlagerungen – Übersicht über das Transfersystem – Verantwortlichkeit der Mitarbeiter der Kreditinstitute – Rechtmäßigkeit der Durchsuchungen und Beschlagnahmen.