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Oral Health Locus of Control

Eine sozialpsychologisch-epidemiologische Untersuchung gesundheitlichen Handelns unter besonderer Berücksichtigung alternativ-medizinischer Heilmethoden

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Manfred Wolf

Alternativ-medizinische Diagnose- und Therapieverfahren treffen auf zunehmend breitere Akzeptanz in Medizin und Zahnmedizin. Die wissenschaftliche Basis dieser Verfahren dagegen ist zumindest bislang völlig ungeklärt. In einer sozialpsychologisch-epidemiologischen Studie wurde vor dem Hintergrund eines sozial-kognitiven Strukturmodells gesundheitlichen Handelns untersucht, warum gerade Patienten derart häufig irrationalen Methoden gleichwohl eher aufgeschlossen gegenüber stehen. Es fällt auf, daß diese Patientenklientel durch ausgeprägte Kompetenz- und Kontrollerwartung gekennzeichnet ist. Ihre gesundheitliche Risikowahrnehmung vor allem hinsichtlich der psychischen und sozialen Implikationen von Erkrankungen – und nicht zuletzt deren Behandlung – ist überdurchschnittlich ausgeprägt.
Aus dem Inhalt: Psychologie des Gesundheitsverhaltens – Alternativ-medizinische Methoden in der Zahnmedizin – Sozialpsychologische Parameter gesundheitsrelevanten Verhaltens – Sozial-kognitives Prozeßmodell gesundheitlichen Handelns – Oral Health Impact Profile OHIP – Oral Health Locus of Control.