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Elterliches Erziehungsrecht und die Religion des Kindes

Eine Untersuchung der Bedeutung und Auswirkungen der grundrechtlich geschützten religiösen Einstellungen und Weltanschauungen der Eltern im Rahmen der §§ 1666 und 1671 BGB im 20. Jahrhundert

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Cornelia Gericke

Die Bedeutung der Religionszugehörigkeit des Einzelnen und somit auch die religiöse Kindererziehung haben im 20. Jahrhundert einen Wandel erfahren. Die Untersuchung beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung der religiösen Kindererziehung im Sorgerecht zukommt. Anhand der hierzu veröffentlichten Rechtsprechung und der Kommentierung in der Literatur werden Entscheidungen zum Sorgerechtsmißbrauch (§ 1666 BGB) und der Zuweisung des Sorgerechts nach der Ehescheidung (§ 1671 BGB) erörtert. Die Arbeit umfaßt den zeitlichen Rahmen von der Einführung des BGB am 1.1.1990 bis zum Jahre 2000.
Insbesondere werden für die heutige Zeit Kriterien erarbeitet, die den Gerichten eine Hilfestellung bei ihren Entscheidungen geben sollen. Von besonderer Bedeutung sind hierbei in den letzten Jahren vorrangig die Erziehungsmethoden von Minderheitenreligionen wie beispielsweise der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas.
Aus dem Inhalt: Religiöse Kindererziehung im Sorgerecht – Sorgerechtsmißbrauch § 1666 BGB und Zuweisung des Sorgerechtes nach der Ehescheidung § 1671 BGB – Veröffentlichte Rechtsprechung und Kommentierung durch die Fachliteratur – Zeitlicher Rahmen von 1900-2000 (BGB bis RKEG, Weimarer Republik, Zeit des Nationalsozialismus, Bundesrepublik Deutschland).