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Identität, Differenz, Ambivalenz

Erzählstrukturen und Erzählstrategien bei E.T.A. Hoffmann

Series:

Magdolna Orosz

E.T.A. Hoffmanns Erzählwerk bietet einen Einblick in kulturelle, philosophische, ästhetische Probleme seiner Zeit und reflektiert sie durch eigenartige Erzählstrategien. Um Hoffmanns ästhetisch-literarische Position situieren zu können, wird auch auf grundlegende ästhetische Probleme der Goethezeit und der Romantik eingegangen. Die Textanalyse konzentriert sich vor allem auf narratologische Fragestellungen und versucht die Ambivalenz als grundlegendes Strukturprinzip sowohl in der erzählten «Geschichte» als auch im «Erzähldiskurs» nachzuweisen. Dieses Erzählen reflektiert grundlegende Probleme der Romantik selbst, es führt sie weiter und stellt sie zugleich – oft ironisch-parodistisch – in Frage, wodurch es wichtige Probleme der Moderne (manchmal sogar der Postmoderne) vorwegnimmt.
Aus dem Inhalt: E.T.A. Hoffmann und die Kultur der Goethezeit – Ambivalenz als textstrukturierendes Verfahren in der «Geschichte» – Themenwahl, Struktur der Textwelt, Figurenkonstellation, Raumgestaltung – Ambivalenz im «Erzählen» – Handhabung der «Geschichte», Reflexivität des Erzählens, Intertextualität und Authentizität, Bild und Bildhaftigkeit – Nachwort: Romantik – Moderne – Postmoderne.