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Die Rezeption des europäischen Verbraucherschutzes im österreichischen Recht

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Friederike Lehmann

Die Arbeit untersucht, inwieweit das österreichische Verbraucherschutzrecht durch Maßnahmen der Europäischen Gemeinschaft beeinflußt wird. Zunächst werden die Verbraucherpolitik der Gemeinschaft, das Wesen rechtsangleichender Maßnahmen sowie Verbraucherbegriff und Verbraucherleitbild der Gemeinschaftsorgane herausgearbeitet. Es folgt eine Bestandsaufnahme der konzeptionellen und systematischen Besonderheiten des österreichischen Verbraucherrechts, wobei Schwerpunkt die Darstellung des 1979 erlassenen Konsumentenschutzgesetzes ist. Der letzte Teil befaßt sich mit der Methodik sowie mit den Folgen der Umsetzung von Verbraucherschutzrichtlinien im österreichischen Recht. Anhand des Beispiels dreier EG-Richtlinien wird aufgezeigt, ob die Umsetzung in das österreichische Recht den europarechtlichen Vorgaben entspricht und zugleich geprüft, in welcher Weise in die Systematik des österreichischen Zivilrechts eingegriffen wird.
Aus dem Inhalt: Rechtliche Grundlagen des EG-Verbraucherschutzes – Regelungskonzept des europäischen Verbraucherschutzes – Verbraucherschutz in der Rechtsprechung des EUGH – Privatrechtlicher Verbraucherschutz in der österreichischen Rechtsordnung – Konsumentenschutzgesetz – Umsetzung der Verbraucherkredit-, der Pauschalreisen- und der Time-Sharing-Richtlinie im österreichischen Recht – Auswirkungen der Übernahme europäischer Regelungsvorgaben auf die Systematik des österreichischen Zivilrechts.