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«Germanische Religion» und neugermanisches Heidentum

Zur Rezeptionsgeschichte "germanischer Religion» und zum Problem der Kontinuitätsfrage aus religionswissenschaftlicher Sicht

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Sylvia Paetzold-Siewert

Neuheiden, die sich an germanischen Traditionen orientieren, finden sich seit den 1970ern. Jedoch ist dies keine Neuerscheinung: die Auseinandersetzung mit germanischer Kultur und Religion beginnt bereits im Humanismus und gipfelt Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts in der Gründung neuheidnischer Gemeinschaften. Diese erfahren nach dem zweiten Weltkrieg einen Einschnitt, nicht zuletzt wegen der ideellen Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut, die sie zum Teil aufweisen. Ab den 70ern schließen sich germanische Neuheiden erneut zusammen, teils als Nachfolgegemeinschaften, teils als Neugründungen. Hier nun soll eingegangen werden auf «die» germanische Religion, wie sie aus verschiedenen Quellen hervortritt, auf die Rezeption derselben und auf die Motive zur Gründung solcher Gemeinschaften, die oft verbunden sind mit einer Gesellschaftskritik.
Aus dem Inhalt: Germanische Religion und Kultur in sprachwissenschaftlichen, archäologischen und schriftlichen Quellen – Rezeptionsgeschichte germanischer Religion – Neugermanisches Heidentum.