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Lebenslauf und Altern in Entwicklungsgesellschaften

Das Fallbeispiel Kenia

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Claudia Guggolz

Diese Studie leistet einen Beitrag zu einem bislang extrem vernachlässigten gerontosoziologischen Forschungsfeld, nämlich jenem der Untersuchung von interkulturellen Unterschieden des Alters und des Alterns in individueller wie gesellschaftlicher Perspektive. Auf der Basis einer empirischen Untersuchung in Kenia werden die Auswirkungen veränderter Lebenslaufstrukturen auf das höhere Erwachsenenalter analysiert. Das Konzept der «Institutionalisierung des Lebenslaufs» dient als Bezugsfolie zur Untersuchung von Lebenslaufkonstruktionen im heutigen Kenia, die in Form von biographischen Interviews erhoben wurden. Diverse Verlaufsstrukturen haben ihrerseits einen Einfluß auf die Lebenslagen älterer Menschen. Die Lebenssituation älterer Menschen wird mit einem breiten Methodeninstrumentarium erhoben. Neben einer Analyse von Altersbildern geht es um Institutionen der Betreuung und Pflege sowie Formen der materiellen Absicherung im Alter. Eine Synthese der Ergebnisse bietet den Nährboden erster differentieller Lösungsansätze.
Aus dem Inhalt: Lebenslaufkonstruktionen im heutigen Kenia – «Institutionalisierung des Lebenslaufs» – Auswirkungen der veränderten Verlaufskonstruktionen auf die Lebenssituation älterer Menschen.