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Nichtverbal-leibliches Verhalten in der erzieherischen Interaktion

Theoretische Grundlagenreflexionen zu einer anthropologisch verantwortbaren Deutung nichtverbal-leiblicher Phänomene

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Wilma Aigner

Diese Arbeit versteht sich als ein Beitrag in der Tradition der Aufklärung und Bewußtseinsbildung, indem andere Dimensionen und «Ordnungen» der Wirklichkeit in den wissenschaftlichen Diskurs eingebracht werden, die in unserer abendländischen Denktradition in den Hintergrund gedrängt worden sind (SEEWALD 2000). Grundanliegen dieser Arbeit ist eine Annäherung an den Phänomenbereich des nichtverbal-leiblichen Verhaltens. Neben der Diskussion aktueller Theoriebefunde wird das nichtverbal-leibliche Verhalten vor dem Hintergrund leibphänomenologischer Überlegungen als sinnkonstitutive Tätigkeit konkretisiert. Auf der Basis dieser grundlegenden Reflexionen werden die Bedeutung und Funktionen des nichtverbalen Verhaltens innerhalb der zwischenmenschlichen und erzieherischen Interaktion sowie in der Persönlichkeitsgenese von Kindern und Jugendlichen reflektiert. Die Überlegungen münden in der Formulierung grundlegender Prämissen einer anthropologisch verantwortbaren und sinnverstehenden Deutung nichtverbal-leiblicher Phänomene in (erzieherischen) Interaktionen.
Aus dem Inhalt: Grundlegende Reflexionen zum Phänomen des nichtverbal-leiblichen Verhaltens aus der Sicht der aktuellen Theoriebefunde – Bedeutung des nichtverbal-leiblichen Verhaltens in der erzieherischen Interaktion – Altersbedingte Dimensionen des nichtverbal-leiblichen Verhaltens in der Persönlichkeitsgenese von Kindern und Jugendlichen – Wahrnehmung und Deutung des nichtverbal-leiblichen Verhaltens aus anthropologisch-pädagogischer Perspektive.