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Wenn der Geselle den Lehrling ausbildet

Eine Analyse der pädagogischen Sinndeutungen und subjektiven Theorien nebenberuflicher Ausbilder im Bauhandwerk

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Michael Leidner

Träger der Ausbildung im Handwerk sind nicht speziell geschulte Ausbilder, sondern Gesellen. Vor dem Hintergrund der Aussagen von Vertretern des Handwerks zu der Berufsausbildung und den Arbeits- und Ausbildungsbedingungen in Handwerksbetrieben zeigt dieses Buch am Beispiel des Baugewerbes die subjektiven pädagogischen Theorien und Handlungsorientierungen dieser nebenberuflichen Ausbilder auf, mit denen sie an ihre Ausbildungstätigkeit herangehen. Dabei wird sichtbar, welche Vorstellungen zu einer geplanten und systematischen Ausbildung sie entwickeln und inwieweit sie diese unter den besonderen Gegebenheiten einer schnellen und effizienten Baustellenproduktion umsetzen können. Die offiziellen Vorstellungen des Handwerks zur Berufsausbildung berücksichtigen die subjektiven Ausbildungskonzepte der nebenberuflichen Ausbilder nicht, sondern versuchen, die gegenwärtige Ausbildungssituation in Baubetrieben zu rechtfertigen.
Aus dem Inhalt: Ausbildungskonzepte des Handwerks nach dem Zweiten Weltkrieg – Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen im Bausektor – Methodologische Grundlagen der Untersuchung – Zur Anlage der Untersuchung – Die Praxis der nebenberuflichen Ausbilder – Vorstellungen über den Lehrling – Problemsituationen im Umgang mit Lehrlingen – Produktion und Ausbildung im Betrieb – Subjektive Erklärungen – Typen des Ausbilderhandelns – Ergebnisse der kommunikativen Validierung – Sprachliche Besonderheiten – Rückschau, Konsequenzen, Ausblick.