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Die Rechtsstellung der Haigerlocher Juden im Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen von 1634-1850

Eine rechtsgeschichtliche Untersuchung

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Ralf Schäfer

Die jüdische Bevölkerung hatte im Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen eine rechtliche Sonderstellung inne. Dargestellt wird die Rechtsstellung der Haigerlocher Juden in Beziehung zum Reich, zum Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen, zur bürgerlichen Stadt Haigerloch und zur jüdischen Gemeinde von 1634-1850. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Wandel der Rechtsstellung der Juden nach der Verfassungsgebung von 1833. Untersucht werden sowohl ihr grundlegender rechtlicher Status als auch einzelne Rechtsbereiche, wie z. B. Regelungen zum Grunderwerb oder zur Erwerbstätigkeit. Anhand des verfügbaren, überwiegend handschriftlichen Quellenmaterials wird so die besondere rechtliche Stellung der Juden in einem Zeitraum von mehr als zwei Jahrhunderten aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Grundsystem des Judenschutzes – Quellen des Judenrechts – Abgaben- und Lastentragungspflichten der Juden – Wandel der Rechtsstellung der jüdischen Bevölkerung nach der Verfassungsgebung – Rechtliche Stellung der Juden in einzelnen Lebensbereichen.