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Die deutschen Kreditinstitute im Spannungsfeld von deutschem und europäischem Recht

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Matthias Liermann

Am 1. Januar 1998 trat die 6. Novelle des Kreditwesengesetzes in Kraft. Durch sie wurden hauptsächlich die Regelungen der Wertpapierdienstleistungs- und der Kapitaladäquanzrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Diese beiden Richtlinien sollen den vorläufigen Schlusspunkt der in den letzten Jahren durch zahlreiche Änderungen erfolgten Bankrechtsharmonisierung in der EG darstellen. Durch die Verabschiedung der genannten Richtlinien sollte die Wettbewerbsgleichheit zwischen Universalbanken und reinen Wertpapierfirmen hergestellt werden. Diese Arbeit stellt die Entwicklung sowohl des deutschen als auch des europäischen Bankenaufsichtsrechts dar. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf die Regelungen der Wertpapierdienstleistungs- und der Kapitaladäquanzrichtlinie sowie deren Umsetzung in das deutsche Recht gelegt. Kritisch hinterfragt wird die Notwendigkeit einer solch umfassenden und komplizierten Neuregelung des Bankenaufsichtsrechts.
Aus dem Inhalt: Bankenaufsichtsrecht der Bundesrepublik Deutschland – Bankenaufsichtsrecht der Europäischen Union – Wertpapierdienstleistungsrichtlinie – Kapitaladäquanzrichtlinie – 6. KWG-Novelle.