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Inter- und intraorganisationale Beziehungen in der europäischen Automobilelektronikbranche

Eine ego-zentrierte Analyse

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Maik Oliver Spohr

Im aktuellen Wirtschaftsleben ist ein Zusammenwachsen zweier gegensätzlicher Industrien zu beobachten: die Vernetzung von Unternehmen der Automobil- und Halbleiterindustrie im Bereich der Automobilelektronik. Mit Hilfe eines modifizierten Beziehungsmanagements zwischen den Akteuren kann dieser Wandel unterstützt werden. Hierfür liefert die Wissenschaft der Organisationsforschung ein reichhaltiges Angebot, welches durch das Konzept der interorganisationalen Netzwerke erweitert wurde. Eine besondere Spezies dieser Unternehmensnetzwerke bietet sich für den strategischen Bereich der Elektronikkomponenten für Fahrzeuge an. Nach einer empirischen Untersuchung, in der das Ausmaß dieser Organisationsform in der Automobilelektronikbranche erfasst wird, werden Handlungsempfehlungen abgeleitet.
Aus dem Inhalt: Automobilelektronikbranche: Markt, Bedeutung, Herausforderungen, involvierte Unternehmen und Funktionsbereiche – Unternehmensbeziehungen und strategisches Automobilelektronik-Netzwerk – Erklärungsbeiträge zum Netzwerkphänomen: Transaktionskostentheorie, ältere und neuere Systemtheorie, Resource-Dependence-Theorie, Netzwerke als eigenständige Koordinationsform und als soziale Interaktionssysteme, interaktionsorientierter Netzwerkansatz – Untersuchung netzwerkförmiger Beziehungen in der Automobilelektronikbranche mit Hilfe empirischer Studien: deskriptive Analyse und ego-zentrierte Netzwerkanalyse.