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Die Sprachverbreitungspolitik der DDR

Die deutsche Sprache als Mittel sozialistischer auswärtiger Kulturpolitik

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Martin Praxenthaler

Spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts engagieren sich deutsche Regierungen für die Verbreitung der deutschen Sprache als Instrument der auswärtigen Kulturpolitik – auch die der DDR. Im Zeichen des deutsch-deutschen und globalen Ost-West-Gegensatzes sah Ostberlins Staats- und Parteiführung in der Förderung des Deutschen als Fremdsprache und der Germanistik ein probates Mittel, den sozialistischen deutschen Staat im eigenen Bündnis zu verankern und gegen den Alleinvertretungsanspruch der BRD auf der internationalen Bühne zu etablieren. Auf der Basis überwiegend unveröffentlichter Dokumente untersucht das Buch die historische Entwicklung dieser Politik, ihre Organisation und praktische Umsetzung innerhalb und außerhalb der DDR.
Aus dem Inhalt: Grundlagen auswärtiger Kultur- und Sprachverbreitungspolitik – Historisch-politische und ideologische Rahmenbedingungen – Entwicklungsphasen – Institutionen und Organisationen – DaF für Ausländer in der DDR – Lektoren und Lehrer im Ausland – Aus- und Weiterbildung von ausländischen Deutschlehrern und Germanisten – DaF-Forschung und -Lehrmaterialien – Internationale germanistische Beziehungen – Resümee und Anknüpfungsmöglichkeiten.