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Die Bedeutung des Sozialraums für Lebensbewältigungsprozesse Jugendlicher

Eine vergleichende Untersuchung zweier Sozialräume einer norddeutschen Großstadt

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Annja V. Baisch-Weber

Der Sozialraum wird zur Zeit als Bezugspunkt von Lebensbewältigungsprozessen Jugendlicher stark fokussiert. Insbesondere die Jugendhilfeplanung ist gehalten, die sozialräumliche Programmatik aufzugreifen und zur Grundlage von Gestaltungsprozessen der Jugendhilfe zu machen. Die Studie befasst sich mit der Frage nach der Bedeutung des Sozialraums als Ressource der Lebensbewältigung Jugendlicher. Dazu wird zunächst ein Beitrag zur Begriffsentwicklung sowie theoretischen und konzeptionellen Einordnung des Sozialraumparadigmas geleistet. Ziel der empirischen Untersuchung ist die Analyse sozialräumlicher Bedürfniskonstellationen als Bestimmungsfaktoren jugendspezifischen Problemlösungshandelns.
Aus dem Inhalt: Forschungsgegenstand: Theoretische und konzeptionelle Einordnung des Sozialraumparadigmas – Jugend im Sozialraum – Netzwerke – Der Sozialraum als Sozialisationsraum – Sozialraumorientierte Jugendhilfeplanung – Verräumlichte Lebensbewältigungsprozesse Jugendlicher – Sozialraum als pädagogisches Arrangement: Aktionsradi, Bewegungs- und Aneignungsprofile, Nutzungsimplikationen.