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Die Strafbarkeit der juristischen Personen am Beispiel des Umweltstrafrechts

Eine rechtsvergleichende Untersuchung zum deutschen, griechischen und angloamerikanischen Recht

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Chara Athanassiou

Untersuchungsobjekt dieser Arbeit ist die Erforschung der Unternehmensstrafbarkeit sowohl de lege lata als auch de lege ferenda am Beispiel des Umweltstrafrechts. Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die Bestrafung der juristischen Personen nach geltendem und nach künftigem Strafrecht zulässig und geboten ist. Als Arbeitshypothese dient der Grundsatz unserer Strafrechtsordnung «societas delinquere non potest». Die Untersuchung ist ferner rechtsvergleichend auf die Rechtslage in Deutschland, Griechenland sowie in den angelsächsischen Ländern ausgerichtet. Im gleichen Rahmen wird eine Darstellung verwandter kontinentaleuropäischer Rechtsfiguren relativ jüngeren Datums erfolgen. Reformüberlegungen zur Effektivierung des geltenden deutschen Umweltstrafrechts im sensiblen und risikoreichen Bereich der Unternehmenskriminalität und die Vornahme einiger de lege ferenda orientierter Vorschläge zum griechischen Recht stehen am Ende der Arbeit.
Aus dem Inhalt: Individualstrafrechtliche Verantwortung in Unternehmen – Dogmatische Grundfragen einer Unternehmensstrafbarkeit – Unternehmensstrafe – Ausländische Modelle einer Unternehmensstrafbarkeit (Niederlanden, Frankreich) – Angelsächsisches Strafrecht - die Entwicklung der criminal corporate liability – Criminal corporate liability in England – Corporate crime in den USA – Europäisches Kartellrecht – Das Recht der Ordnungswidrigkeiten – Geldbuße gegen Unternehmen – § 30 OWiG und seine dogmatische Konzeption – Umweltstrafrecht in Deutschland, in den USA und in Griechenland – Außerrechtliche Kontrolle der Unternehmens- bzw. der Umweltkriminalität.