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Verfahrenskostendeckende Masse

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Romy Metzger

In der Praxis stellt sich für das Insolvenzgericht häufig die Frage, ob begründete Aussicht besteht, die notwendigen Mittel zur Deckung der Verfahrenskosten im Laufe des Verfahrens ansammeln zu können, und ob allein diese Aussicht ausreicht, um eine Verfahrenseröffnung zu rechtfertigen. Die Studie untersucht, welche Aussicht auf Verwertbarkeit die Vermögensgegenstände aufweisen müssen, um bei der Feststellung der Verfahrenskostendeckung berücksichtigt zu werden. Es wird gezeigt, daß Barmittel sowie kurz- und mittelfristig in Barmittel umsetzbare Vermögensgegenstände die zur Kostendeckung verfügbare Masse bilden. Der Beurteilung, ob die Verfahrenskosten voraussichtlicht gedeckt werden können (§ 26 Abs. 1 S. 1 InsO), muß eine Vermögenswertanalyse vorausgehen. Die Anforderungen, die an eine solche Analyse zu stellen sind, werden in diesem Buch vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Masselosigkeit – Verfahrenskostendeckende Masse – Verwertbarkeit der Insolvenzmasse – Auslegung des § 26 Abs. 1 Satz 1 InsO – Verfahrenskostendeckungsstatus – Anforderungen an das Sachverständigengutachten.