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«Emancipación cultural» und «Renacimiento literario» im Spannungsfeld zwischen Liberalismus und Konservativismus

Mexikanische Literatur vom Bürgerkrieg zur Republik (1857-1875)

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Stephan Kronenburg

Mexiko – ein «einzigartiges Paradies» schrieb Alexander von Humboldt Anfang des 19. Jahrhunderts. Dieses Paradies sucht man im Mexiko des 19. und 20. Jahrhunderts oft vergeblich. Von den Unabhängigkeitskriegen bis zu den aktuellen Konflikten in Chiapas reicht die Liste der Gewalt. Stets lag die Ursache der Konflikte auch im Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen. Mexikos Schriftsteller suchen seit langem einen Ausweg. Sie versuchen, die Differenz zwischen den zwei Mexikos, dem europäischen und dem indigenen, auszugleichen. Der literaturhistorische Band « Emancipación cultural und Renacimiento literario» nimmt eine wichtige Phase der mexikanischen Selbstsuche, 1857-1875, in den Blick. Es wird gezeigt, was die mexikanischen Schriftsteller unter kultureller und politischer Emanzipation verstanden, wie sie zum Entstehen eines Nationalbewußtseins beitrugen. Viele ihrer Überlegungen sind auch heute noch aktuell.
Aus dem Inhalt: Kulturelle Emanzipation und nationale Identität in der mexikanischen Literatur des 19. Jahrhunderts (1857-1875) – Renacimiento literario – Zivilisation und Barbarei – Das ‘Ich’ und das ‘Andere’ – Europäisches und indigenes Denken.