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Alasdair MacIntyres Tugendenlehre von «After Virtue» als Beitrag zum Disput über universalistische Erziehungsziele

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Bernd Sixtus

Sind in modernen, pluralistischen Gesellschaften universalistische Erziehungsziele begründbar? Lassen sich also Ziele beschreiben, die für alle Erziehung an sich gelten sollen und wenn ja, wie lassen sie sich begründen? Diese Frage wird in dieser Arbeit kurz anhand des Denkens von Günther Buck, und im Anschluß detailliert anhand dessen von Alasdair MacIntyre untersucht. Dabei stellt sich heraus, daß im Widerspruch zum ersten Eindruck gerade bei MacIntyre auch im Vergleich mit Buck richtungsweisende Antworten auf unsere Frage zu finden sind, die den Fortgang des Disputs entscheidend bereichern können. Hiermit liegt zugleich die vielleicht erste wirklich umfassende deutschsprachige Studie zu MacIntyre vor, die seinen gesamten Denkweg seit den fünfziger Jahren berücksichtigt.
Aus dem Inhalt: Die Fragwürdigkeit universalistischer Erziehungsziele – Zum Universalismusproblem in der Erziehungsphilosophie – Die Begründung des Zwecks der Bildung bei Günther Buck – Skizze der Entwicklung von MacIntyres Ethik – Das moralphilosophische Projekt von After Virtue und seine Begründung – Ethisch-pädagogische Folgerungen – Anhang: MacIntyres Arbeiten der fünfziger und sechziger Jahre im Detail.