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Gustav Mahler und das Lied

Referate des Bonner Symposions 2001

Series:

Bernd Sponheuer and Wolfram Steinbeck

Es dürfte schwer fallen, einen anderen Komponisten zu benennen, dem ähnlich wie Mahler das Lied und die Symphonie und deren wechselseitige Verschränkung über die gewohnten Grenzen der Gattungen hinweg zu Eckpunkten seiner kompositorischen Welt geworden sind. Der Band vereinigt die Texte des Symposions Gustav Mahler und das Lied, das als Weiterführung und Ergänzung des Bonner Symposions von 2000 über Gustav Mahler und die Symphonik des 19. Jahrhunderts konzipiert war. Die Beiträge behandeln Grundkategorien von Mahlers Liedschaffen, Fragestellungen, die einzelne Liederzyklen betreffen, sowie die komplexen Zusammenhänge von Lied und Symphonik. Dabei sind die Zugangs- und Frageweisen der einzelnen Autoren von unterschiedlichen Forschungstraditionen geprägt, was angesichts des musikalischen Reichtums von Mahlers Musik eher förderlich zu Buche schlagen dürfte.
Aus dem Inhalt: Peter Pütz: Ansätze der Moderne in der Romantik – Hermann Danuser: Musikalische Lyrik bei Gustav Mahler – Siegfried Mauser: Typenbildung und komponierte Innovationen in Gustav Mahlers Liedern – Matthias Schmidt: Komponierte Uneinholbarkeit. Anmerkungen zum «Volkston» der Wunderhorn-Lieder – Eckhard Roch: Die Musik bringt es an den Tag... Struktur und Funktion der Wagner-Reminiszenzen in Gustav Mahlers Das Klagende Lied – Karen Painter: Genre and Aesthetics in the Lied around 1900. The Reception of Mahler’s Kindertotenlieder – Peter Revers: «...eine von Bildern ganz erfüllte Kunst der Worte» - Mahlers Lied von der Erde und die Rezeption chinesischer Lyrik im frühen 20. Jahrhundert – Christian Martin Schmidt: «O Röschen rot» - Lied und Symphonie – Mathias Hansen: Lied und Finale. Anmerkungen zu Gustav Mahlers Vierter Symphonie – Siegfried Oechsle: Liedcharaktere und historische Rekursivität. Perspektiven der Mahler-Analyse am Beispiel des Andante der Sechsten Symphonie.