Show Less
Restricted access

Zur Bedeutung staatlicher Selbstbindung in der Umweltpolitik

Series:

Christian Menzel

Die Arbeit zeigt, dass ein Mangel an staatlicher Selbstbindung in Fragen der Umweltpolitik stets zu ineffizienten Resultaten führt. Während in traditionellen Ansätzen (umwelt-) ökonomischer Analysen der Staat zumeist als omnipotenter Marktteilnehmer betrachtet wird, wird hier gezeigt, dass nur selten Voraussetzungen für ein staatliches commitment gegeben sind.
Fehlendes commitment kann zum einen auftreten, wenn sich gleichwertige Akteure gegenüber stehen (Unternehmen gegen Unternehmen, Staat gegen Staat) oder wenn sich Regierungen gegenüber einem Unternehmen nicht an ihre politischen Vorgaben binden können. Es existieren jedoch für die unterschiedlichen Szenarien stets Strategien der beteiligten Akteure, fehlendes commitment zu umgehen, um so Effizienzverluste zu verringern.
Aus dem Inhalt: Strategische Umweltpolitik – Politisches Commitment – Steuerwettbewerb – Überschusskapazitäten – Strategische Delegation.