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Genese, Problematik und Wirkung nationalsozialistischer Literatur am Beispiel des historischen Romans zwischen 1890 und 1945

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Frank Westenfelder

Der historische Roman ist nicht nur für die nationalsozialistische Literatur von grosser Bedeutung, sondern hat auch seit dem 19. Jahrhundert seinen festen Platz in der deutschen Literatur. Er wird dabei vorwiegend von konservativen und völkischen Autoren zur Übermittlung ihrer politischen Vorstellungen und ihrer Geschichtsbilder benützt. In der vorliegenden Arbeit wird, ausgehend von einem ideologiekritischen Ansatz, die Genese nationalsozialistischer Literatur innerhalb eines Genres nachvollzogen. Das Ziel dabei ist ihre genauere Definition innerhalb ihres völkisch-konservativen Umfeldes, die Bestimmung von sprachlichen und formalen Besonderheiten und die Quantifizierbarkeit ihrer Wirkung.
Aus dem Inhalt: Krisen und Kulturpessimismus - Flucht in die Idylle - Der Mythos von der deutschen Seele - Ostkolonisation - Nationalsozialistische Literaturpolitik - «Innere Emigration», Kritik und Widerstand.