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Berufliche Belastung in sozialen Berufen und deren Bewältigung am Beispiel des Mitarbeiters im Erziehungsdienst eines Behindertenheims

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Franz Fink

In einer empirischen Feldforschung werden Hypothesen eines Modells überprüft, das einerseits aus Ergebnissen der neueren Stress- und Bewältigungsforschung, andererseits aus praktischen Erfahrungen entwickelt wird. Das Modell postuliert, dass andauernde berufliche Belastung Auswirkungen auf bestimmte Belastungsfolgen haben (psychosomatische Symptome, Krankheit, unspezifisches Gefühl des Unwohlseins), dass aber bestimmte Grundeinstellungen besonders in sozialen Berufen den negativen Effekt mildern.
Die Hypothesen werden forschungsmethodisch mit einer Befragung von 110 Mitarbeitern aus dem Erziehungsdienst sechs verschiedener Einrichtungen und mit der statistischen Auswertung durch Varianz- und Pfadanalysen geprüft.
Aus dem Inhalt: U.a. Rechtfertigung der wissenschaftstheoretischen Position und der normativen Prämissen - Relevante Forschungsansätze zur beruflichen Belastung - Zwei Stressforschungsansätze im Vergleich (Stress als Transaktion; Sinnerfülltes Engagement versus Entfremdung) - Beschreibung der möglichen Belastungsquellen - Die empirische Untersuchung.