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Folter als Problem des Strafrechts

Kriminologische, kriminalsoziologische und (straf-)rechtsdogmatische Aspekte unter besonderer Berücksichtigung der Folterschutzkonvention und der Pönalisierung der Folter in Griechenland

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Dimitris Spirakos

Die strafrechtliche Dimension des Problems der Folter, auf der der Schwerpunkt der Folterschutzkonvention liegt, wird in dieser kriminalwissenschaftlich breit angelegten Arbeit einer kritischen Überprüfung ausgesetzt. Die Genese der Folter wird in einem (kriminologischen) Bezugsrahmen behandelt, der das Phänomen in seiner Komplexität reflektiert. Das Strafrecht wird hinterfragt und seine Bedeutung unter einem kritischen Problemverständnis betrachtet. Das spezifische Unrecht der Folter bzw. der Aussageerpressung wird in der Verletzung der Teilnahme des Bürgers am Staat als der rechtsstaatlichen, demokratisch ausgeprägten Form des Schutzes der persönlichen Freiheit gesehen.
Aus dem Inhalt: Rechtspolitisches Interesse an der Begriffsbildung der Folter - Entstehungsbedingungen der Folter - Pönalisierung der Folter in Griechenland - Der Begriff der Folter im Völkerrecht - Das Verbrechen der Folter - Der indisponible Charakter der Teilnahme am Staat.