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Beiträge zu einer Theorie der Interessenentwicklung

Wissenschaftstheoretisch-methodologische Überlegungen, theorieimmanente Klärungen und Ergebnisse empirischer Untersuchungen

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Hartmut Kasten

Einflüsse von Elternhaus und Kindergarten fördern bzw. hemmen die kindliche Interessenentwicklung. Auf der Grundlage der Pädagogischen Interessentheorie werden in der vorliegenden Arbeit die Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung präsentiert. Differenziert analysiert werden die Austauschprozesse und Wechselwirkungen zwischen Kindern, ihren Interessengegenständen und -feldern, Bezugspersonen sowie sozial-institutionellen und materiell-ökologischen Bedingungsfaktoren. Die dabei zutage geförderten, teilweise überraschenden Befunde thematisieren den Stellenwert der sozial-zwischenmenschlichen Variablen, berücksichtigen Konvergenzen bzw. Divergenzen zwischen Elternhaus und Kindergarten, gehen auf Kontinuitäten und Diskontinuitäten in individuellen Entwicklungsverläufen und auf Korrespondenzen zwischen Entwicklungsbereichen ein. Vertiefte Behandlung erfahren die aus pädagogischer Sicht besonders interessanten erzieherischen und sozialisatorischen Einflüsse, die den Aufbau gegenstandsbezogener Beschäftigungsvorlieben stützen.
Aus dem Inhalt: Grundzüge der Pädagogischen Interessentheorie - Interessengenese in der frühen Kindheit aus entwicklungspsychologischer und pädagogischer Sicht - Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung - Methodologische und wissenschaftstheoretische Implikationen.