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Die Gestalt Hiobs in der deutschen Literatur seit der frühen Aufklärung

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Ulrike Schrader

Kaum ein alttestamentliches Buch hat in der theologischen Forschung eine so lebhafte Diskussion um sein Verständnis ausgelöst wie das Buch Hiob. Daß sich trotz dieser interpretatorischen Schwierigkeiten das Interesse der Literatur an der Gestalt und am Stoff des Hiob-Buches entzündet hat, bekundet eine Vielzahl von Titeln in der Literaturgeschichte. Die vorliegende Studie unternimmt den Versuch, die literarische Rezeption, ausgehend vom frühen 18. Jahrhundert, darzustellen und die zuweilen starken Abweichungen in dieser Entwicklung zu beleuchten und zu erklären. Dabei stehen nicht nur Klassiker wie Goethe und Heine im Mittelpunkt, sondern auch periphere Schriftsteller sowie die Zeugnisse aus der Bildenden Kunst, der ein ausführlicher Anhang gewidmet ist.
Aus dem Inhalt: Hiob als Identifikationsfigur: Johann Chr. Günther - Hiob und Ossian: Diskussion des Hiob-Problems in der Aufklärung - Jobismus in Deutschland - Alfred Döblin und Joseph Roth - Paradigmenwechsel nach 1945.