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Die Parabel von den klugen und törichten Jungfrauen (Mt. 25, 1-13) in der bildenden Kunst und im geistlichen Schauspiel

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Regine Körkel-Hinkfoth

Die Parabel von den klugen und törichten Jungfrauen nimmt in der bildenden Kunst als die am häufigsten dargestellte biblische Parabel eine bedeutende Stellung ein. Die vorliegende Arbeit untersucht die Frage nach der Ursache dieser Beliebtheit. Die Parabeldarstellungen in den einzelnen Kunstgattungen, die alle in einem Katalog zusammengestellt sind, werden in ihrer Entwicklung beschrieben. Untersucht wird die Sichtweise der Parabel in der frühchristlichen und mittelalterlichen Theologie sowie das Phänomen der mittelalterlichen Zehnjungfrauenspiele. Der Vergleich der Motive in bildlichen Darstellungen mit denjenigen schriftlicher Quellen legt den zentralen Gedanken nahe, daß es Wechselbeziehungen zwischen bildender Kunst und geistlichem Schauspiel gegeben hat.
Aus dem Inhalt: Ikonographie einer biblischen Parabel - Quellenuntersuchung - Überblick über die mittelalterlichen Parabeldarstellungen innerhalb der einzelnen Kunstgattungen mit den Schwerpunkten Skulptur und Wandmalerei - Untersuchung geistlicher Zehnjungfrauenspiele des 12. bis 16. Jahrhunderts nach bildlich darstellbaren Motiven - Wechselbeziehung zwischen bildender Kunst und geistlichem Schauspiel.