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Soziales Wissen als Grundlage des Handelns in Konfliktsituationen

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Andreas Ernst

Dieses Buch wurde mit dem Jungwissenschaftlerpreis 1994 der Deutschen Gesellschaft für Psychologie ausgezeichnet.
Soziale Konflikte - insbesondere Ressourcenkonflikte - werden die gesellschaftliche Zukunft zunehmend beherrschen und hohe Anforderungen an das Konfliktlösungspotential der Beteiligten stellen. Die vorliegende Arbeit will mittels Computersimulation einen Beitrag zum besseren psychologischen Verständnis solcher Konflikte leisten. Dazu wird die in den Kognitionswissenschaften verbreitete Methode der symbolischen Modellierung auf ein Gebiet angewendet, das eine Berücksichtigung sowohl kognitiver als auch motivationaler Aspekte menschlichen Handelns erfordert. Es wird insbesondere der Einfluß des Erwerbs und der Nutzung von Wissen über das Verhalten, die Absichten und die Motive der Mitbeteiligten auf das Handeln untersucht.
Aus dem Inhalt: Einführung: Konflikte, ökologisch-soziale Dilemmata und soziales Wissen - eine Theorie des Handelns in Konfliktsituationen - Verstehen - Lernen durch Beobachtung: Verstehen und Einsicht - Der Einfluß von Konstruktiven des sozialen Wissens auf Kognition, Motivation und Verhalten: Illustration am laufenden Modell.