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Die Volksrepublik China in Deutschland

Wahrnehmungen, Wissenschaftskonzeptionen und Wirklichkeiten

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Marie-Luise Domes-Näth

Land und Leute, Natur und Kultur haben unter kommunistischer Herrschaft nirgendwo größeren Schaden genommen als in China. Quellen, die darauf hindeuten, gelangen allerdings kaum in die deutsche Öffentlichkeit. Diese Studie untersucht deutsche Wahrnehmung von der VR China, beschäftigt sich mit dem sozialwissenschaftlichen Fundus der deutschen China-Kunde und versucht, diesen analytisch nutzbar zu machen. Die Thesen der Studie lauten: Die vorherrschenden Bilder von der VR China sind geprägt von den totalitären Traditionen Deutschlands. Chinas voreuropäischer Geschichtsablauf weist ein hohes Maß an Staatsfremdheit der Gesellschaft und Gesellschaftsfremdheit des Staates auf. Das zentrale Problem Chinas im europäischen Zeitalter ist ordnungspolitischer Natur. Es ist heute nur durch die Einführung eines demokratischen Systems zu lösen.
Aus dem Inhalt: Wahrnehmungen von der VR China in der deutschen Politik, Publizistik und Wissenschaft - Konzeptionen deutscher Sozialwissenschaftler von China - Analytische Darstellung der Entstehung eines chinesischen Nationalismus, der kommunistischen Machtübernahme in China, des chinesisch-sowjetischen Konflikts, der «Kulturrevolution» und der Politik der «Vier Modernisierungen».