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Elemente jüdischer Tradition im Werk Woody Allens

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Thomas Kinne

«Jüdischkeit» - wie drückt sich die Beziehung eines Autors zu einer religiösen und kulturellen Gemeinschaft in dessen Werk aus? Am Beispiel des bekannten jüdisch-amerikanischen Schriftstellers und Filmemachers Woody Allen versucht der Autor, diese Frage zu erörtern. Welche philosophischen Standpunkte vermittelt Allen, wie steht er zur Religion im allgemeinen und zur jüdischen im besonderen? Und vor allem: Wie reiht er sich ein in eine jahrtausendealte literarische Tradition? Affinitäten zu Schriftstellern der Vergangenheit und der Gegenwart werden aufgezeigt, die Allen u.a. in einen Kontext stellen mit Heine und Kafka in Europa und mit Saul Bellow und Philip Roth in Amerika. Abgerundet wird die Studie durch eine Darstellung der Behandlung jüdischer Themen im Verlauf der noch jungen Geschichte des Films.
Aus dem Inhalt: Auffassungen von Glauben und Religion - Allens Gottesbild und Menschenbild - Die Rolle von Juden in der Welt und im Werk - Die Auswirkungen der Shoah: Erfahrungen, Lehren, Konsequenzen - Europäische Schriftsteller im Vergleich: Heine, Kafka, Schnitzler - Amerikanische Schriftsteller im Vergleich: Bellow, Ph. Roth, West - Filmschaffen in Hollywood und New York.