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Das Selbst als Ort der Gotteserfahrung

Ein Vergleich zwischen Carl Gustav Jung und Paul Tillich

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Amaresh Markus Seelig

Anliegen dieser Arbeit ist es, ein Plädoyer für die Integration praktischer Selbsterfahrung in das Studium geisteswissenschaftlicher Fächer, besonders der Theologie, abzugeben. Anhand einer ausführlichen Untersuchung des Selbst-Begriffes bei C.G. Jung und Paul Tillich werden die Voraussetzungen herausgearbeitet, unter denen spirituelle Erfahrung bzw. Gotteserfahrung geschehen kann. Hierbei kommen unter anderem Aspekte fernöstlicher religiöser Traditionen in den Blick. Das Ergebnis der Untersuchung ist eine implizite Kritik an vorherrschender, intellekt-fixierter Wissenschaftlichkeit sowie explizite Aufforderung zur Selbsterkenntnis: Nur wenn der Mensch sein «Ego» aufgibt, kann authentisches Person-Sein, Harmonie mit der Umwelt und die Erfahrung des Eins-Seins mit sich und dem Ganzen geschehen.
Aus dem Inhalt: Das Ich ist eine Illusion - Voraussetzung für spirituelle Erfahrung ist die Aufgabe des Ich - Selbsterkenntnis ist Gotteserkenntnis - Meditation ist der Weg zur Überwindung der globalen Krise.