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Das gemeinsame Sorgerecht nichtverheirateter Eltern

Eine Untersuchung im soziologischen, rechtsgeschichtlichen, verfassungsrechtlichen, rechtsvergleichenden und internationalen Kontext

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Nika Witteborg

Das Kindschaftsrechtsreformgesetz vom 16.12.1997 regelte das Recht der elterlichen Sorge neu. Nunmehr können auch nichtverheiratete Eltern durch die Abgabe von Sorgeerklärungen das gemeinsame Sorgerecht für ihr Kind erlangen. Diese Regelung bedarf einer Untersuchung unter vielfältigen Gesichtspunkten. Neben einer kritischen Durchleuchtung der neuen Vorschriften auf ihre Praktikabilität und Systemgerechtigkeit sind hierdurch auch Grundsatzfragen, wie die Rechtsstellung des nichtehelichen Vaters bei der elterlichen Sorge, betroffen. In der Arbeit wird die deutsche Regelung in einen völker- und europarechtlichen Zusammenhang gestellt. Daneben wird das französische Recht vergleichend dargestellt und die internationale Dimension anhand von Fallgestaltungen aus dem Internationalen Privatrecht vertieft. Hinzu kommen historische und soziologische Betrachtungen.
Aus dem Inhalt: Familie im Wandel der Zeit – Rechtsentwicklung der elterlichen Sorge im BGB – Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen – Der Einfluß des Völkerrechts – Das Kindschaftsrechtsreformgesetz vom 15. November 1997 und die nunmehr geltende Rechtslage in Deutschland – Das gemeinsame Sorgerecht nichtverheirateter Eltern in Frankreich – Fallbeispiele mit Auslandsberührung.