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Immermann-Jahrbuch 4/2003

Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte zwischen 1815-1840 (Themenband)- Carl Leberecht Immermann und die deutsche Autobiographie zwischen 1815 und 1850

Series:

Wolfgang Adam, Peter Hasubek and Gunter Schandera

Das Immermann-Jahrbuch stellt sich die Aufgabe, Leben und Werk von Carl Leberecht Immermann durch neue Untersuchungen zu erforschen und die Position des Autors in der Übergangszeit zwischen Romantik und Realismus literaturgeschichtlich zu bestimmen. Daß das Jahrbuch auch ein Forum für literatur- und kulturgeschichtliche Beiträge der Zeit zwischen 1815 und 1840 ist, macht dieser und der folgende Jahrgang in besonderer Weise anschaulich, werden hier doch die Vorträge der Internationalen Magdeburger Tagung Carl Leberecht Immermann und die deutsche Autobiographie zwischen 1815 und 1850 vorgelegt. Die acht im vorliegenden Band gedruckten Beiträge stellen allgemeine genregeschichtliche Überlegungen an und erschließen zudem das historische Umfeld Immermanns unter besonderer Berücksichtigung Magdeburgs.
Aus dem Inhalt: Günter Niggl: Die deutsche Autobiographie in der Restaurationszeit. Ein Überblick – Heiko Borchardt: Bildungshintergründe: Stadtkultur und Geselligkeit in Magdeburg um 1800. Am Beispiel Köpken – Werner Bänziger: Pestalozzi, Zschokke und Wessenberg. Ein Vergleich der autobiographischen Lebensentwürfe – Rémy Charbon: Autobiographisches Schreiben bei Heinrich Zschokke – Martina Prescher: Magdeburger Jugend in den Autobiographien von Zschokke, Immermann und Schütze – Heike Steinhorst: Aspekte weiblichen autobiographischen Schreibens im frühen 19. Jahrhundert – Waltraud Meierhofer: «...dann mögt Ihr Andern mich verstehen lernen». Adele Schopenhauers Tagebuch 1823-1826 – Rainer Kolk: «Rollenaustheilungen». Zur Darstellung von Lebensläufen bei den Grimms, Heine und Gutzkow.