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Durchgriffswirkung von Maßnahmen der UN und ihrer Sonderorganisationen unter besonderer Berücksichtigung von Resolutionen des UN-Sicherheitsrates – Die Entwicklung supranationaler Strukturen

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Katja Schmitz

Die «Durchgriffswirkung» von Maßnahmen der UN ist erst seit kurzem Thema der Völkerrechtslehre. Insbesondere Resolutionen des UN-Sicherheitsrates weisen Durchgriffswirkung auf, indem sie sich unmittelbar an nicht-staatliche Akteure richten. Damit verbunden ist die Entwicklung der UN zur supranationalen Organisation. Die Durchgriffswirkung wird dogmatisch mit einer dynamischen Auslegung der UN-Charta und der «implied powers»-Doktrin begründet. Verfassungsrechtlich sind die UN mittlerweile als zwischenstaatliche Einrichtung im Sinne von Art. 24 Abs. 1 GG zu qualifizieren. Die Arbeit stellt die dynamische Entwicklung der Spruchpraxis des Sicherheitsrates dar und untersucht die mit der Durchgriffswirkung verbundenen völker- und verfassungsrechtlichen Spannungsfelder.
Aus dem Inhalt: Supranationale Organisation – UN und Sonderorganisationen, internationale Organisationen mit supranationalen Zügen – Durchgriffswirkung von Sicherheitsrats-Resolutionen, UN als supranationale Organisation – Völkerrechtliche Beurteilung der Durchgriffswirkung und der Entwicklung der UN zur supranationalen Organisation – Verfassungsrechtliche Beurteilung der Durchgriffswirkung und der Entwicklung der UN zur supranationalen Organisation.