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Die Strafrechtspflege im Königreich Westphalen (1807 bis 1813)

Dargestellt anhand der Praxis westphälischer Gerichte

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Christian zur Nedden

Das Buch befaßt sich mit der Praxis der Strafgerichte im Königreich Westphalen, dem napoleonischen Satellitenstaat, der von 1807 bis 1813 existierte. Auf der Grundlage vorwiegend archivalischer Quellen will es zeigen, wie sich die Juristen mit den einschneidenden Veränderungen des Verfahrens durch Einführung von Öffentlichkeit, Mündlichkeit und insbesondere der Entscheidung durch Geschworene auseinandergesetzt haben und welche Nachwirkungen diese Neuerungen hatten. Der Fall Claus in Braunschweig aus den Jahren 1811/1812 steht im Mittelpunkt der Darstellung, die durch eine Reihe anderer Informationen und Erläuterungen zur Entwicklung der westphälischen Strafrechtspflege, aus der täglichen Arbeit der Kriminalgerichtshöfe und zur Restauration nach dem Ende des Königreichs ergänzt wird.
Aus dem Inhalt: Wechsel vom Inquisitionsprozeß des gemeinen Rechts zum öffentlichen, mündlichen Verfahren nach französischem Vorbild – Einführung der Geschworenengerichte – Darstellung des Prozesses Claus – Restauration nach Ende des Königreichs Westphalen.