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Rußlanddeutsche Identitäten zwischen Herkunft und Ankunft

Eine Studie zur Förderungs- und Integrationspolitik des Bundes

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Karsten Roesler

Die vielleicht wichtigste Triebfeder der Anstrengungen des Bundes zur Unterstützung der Rußlanddeutschen in der GUS und zur Erleichterung ihrer Integration in Deutschland ist das Bekenntnis zur historischen Verantwortung. Wie glaubhaft aber ist dieses aus der Sicht der Betroffenen, zumal in Zeiten allgemeiner Finanzknappheit? Welche Meinungsbilder sind hierzu in der GUS und in Deutschland – auch und gerade im Vergleich der Bundesregierungen – vorherrschend und worin sind sie begründet? Welche Konsequenzen schließlich ergeben sich daraus für die (künftige) politische Praxis? Diese und weitere Fragen hat die Studie unter Mitwirkung von 2000 Probanden in der GUS und in Deutschland aufgegriffen. Deren Aussagen bezeugen die Relevanz des Themas und bieten gleichsam wichtige Orientierungshilfen: für die Politik, für die betroffenen Organisationen, für die Migrationsforschung und für die interessierte Öffentlichkeit.
Aus dem Inhalt: Aspekte rußlanddeutscher Geschichte von 1955 bis zur Gegenwart: Nachkriegszeit als Neubeginn – Die Ära Gorbatschow – Jelzin und die Wolgarepublik – Aktuell-politische Problemkonstellation: Identitätsfindung und -wahrung im andersethnischen Umfeld – Politische Lösungskonzeptionen und Instrumentarien: Subvention versus Emigration im Problemfeld GUS – Politische Lösungskonzeptionen und Instrumentarien: Integration statt Isolation im Problemfeld Deutschland – Empirie: Methode, Konzeption, Realisation und Repräsentativität – Untersuchungsergebnisse: Angaben zur Person und Identität – Stimmungsbilder zur Förderungspolitik – Die Integrationspolitik in Deutschland im Spiegel der Ergebnisse – Agenda einer optimierten Förderungs- und Integrationspolitik.