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Die Europäische Politische Gemeinschaft (EPG) 1953 und die Europäische Union (EU) 2001

Eine rechtsvergleichende Betrachtung

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Christof Berthold

Die Arbeit befasst sich mit der Satzung der «Europäischen Politischen Gemeinschaft» (EPG), die 1952/53 von der Versammlung der Montanunion (Ad hoc-Versammlung) im Auftrag der Regierungen der damals sechs EGKS-Staaten ausgearbeitet wurde und nach dem Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG) im August 1954 nicht mehr in dieser Form weiterverfolgt wurde. Die Arbeit stellt anhand einer rechtsvergleichenden Analyse dar, welche Ziele der damaligen EPG mit der heutigen EU bzw. EG erreicht worden sind und wo die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten dieser beiden Projekte liegen. Grundlage ist der authentische Text der Ad hoc-Versammlung vom März 1953 und der Stand der Integration der EU/EG bis zum Jahre 2001 einschließlich der Verträge von Maastricht, Amsterdam und Nizza.
Aus dem Inhalt: Entstehungsgeschichte der EPG 1952/53 – Historische Bedeutung der EVG von 1952 – Stand der Integration der EU/EG nach Maastricht, Amsterdam und Nizza im Vergleich zur EPG 1953 – Die Institutionen der Gemeinschaften – Die Grundrechte in den Gemeinschaften – Außen- und Verteidigungspolitik – Die Satzung der EPG als «Europäische Verfassung» und Vorbild für die EU.