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Schutz vor Verkehrslärm bei Planungen und Genehmigungen von Bundesfernstraßen

Zugleich eine rechtsvergleichende Betrachtung zwischen deutschem und koreanischem Bau-, Planungs- und Umweltrecht

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Nam-Chul Chung

In der heutigen Zeit entwickeln sich Lärmbelästigungen zu einem großen gesellschaftlichen Problem. Der Straßenbau bewirkt mitunter schädliche Umwelteinwirkungen und wirft damit auch vielfältige Rechtsprobleme auf. Diese Studie befasst sich mit der Frage, ob und wie die durch die Straßenplanung herbeigeführten Verkehrsimmissionen vernünftig aus rechtsstaatlicher Perspektive kontrolliert werden können. Diese Auseinandersetzung beruht prinzipiell auf der fernstraßenrechtlichen Planfeststellung. Die Untersuchung konzentriert sich auf Verzahnung von Straßenplanung und Immissionsschutz. Als Mittel der Konfliktbewältigung kommt das Abwägungsgebot in Betracht. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage, ob und in welchem Umfang Abwehr-, Schutz- und Entschädigungsansprüche von den durch Bauvorhaben berührten Betroffenen gegenüber Planungs- und Genehmigungsbehörden durchgesetzt werden können.
Aus dem Inhalt: Planung und Bau von Bundesfernstraßen – Die Straßenplanung nach koreanischem Recht – Verkehrslärm bei Planung und Bau von Straßen – Lärmschutzsystem bei der Straßenplanung nach dem koreanischen Umweltrecht – Abwägungsgebot als Mittel der Konfliktbewältigung – Abwägungsgebot im koreanischen Recht – Abschließende Bewertung.