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Das Kommissionsgeschäft in Rechtswissenschaft, Gesetzgebung und Rechtspraxis vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

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Torsten Landwehr

Das Kommissionsgeschäft als Musterbeispiel der mittelbaren Stellvertretung war klassisches Instrument des Fernhandels. Im 16. Jahrhundert sind erste sichere Spuren für den Kommissionshandel auszumachen, der durch selbständige, nicht in einem Anstellungsverhältnis stehende Kommissionäre betrieben wird. Dieses Geschäft blühte im 17. Jahrhundert auf und wurde im 18. und 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden volkswirtschaftlichen Faktor. Die Untersuchung widmet sich der Darstellung des Kommissionsgeschäftes anhand ausgewählter Quellen vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, wobei die Herausarbeitung der materiell-rechtlichen Grundlagen dieses Geschäftstypus einen Schwerpunkt bildet. Anhand der einzelnen materiell-rechtlichen Probleme wird dabei zugleich die Umsetzung bzw. Anwendung der in den Gesetzen zum Ausdruck kommenden Prinzipien durch die Rechtspraxis dargestellt. Um einen Eindruck von der Gesamtentwicklung des Kommissionsgeschäftes zu gewinnen, sind dabei auch die Einwirkungen auf zeitlich nachfolgende Rechtsquellen untersucht worden.
Aus dem Inhalt: Das Kommissionsgeschäft in der Rechtsliteratur des 16. und 17. Jahrhunderts – Das Kommissionsgeschäft in der Gesetzgebung des 17. und 18. Jahrhunderts (Hamburger Stadtrecht, Antwerpener Stadtrecht, Handelsordnung von Bilbao, preußische Kodifikationen) – Das Kommissionsgeschäft in der handelsrechtlichen Literatur des 18. Jahrhunderts – Das Kommissionsgeschäft in der versicherungsrechtlichen Literatur – Entwicklung der Gesetzgebung zum Kommissionsgeschäft im 19. Jahrhundert.