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Die Rechtswahl im italienischen internationalen Erbrecht

und ihre Auswirkungen im deutsch-italienischen Rechtsverkehr

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Barbara von Daumiller

Mit dem Gesetz zur Reform des internationalen Privatrechts vom 31.05.1995 hat der italienische Gesetzgeber dem Erblasser die Möglichkeit eröffnet, das Erbstatut innerhalb bestimmter Grenzen selbst zu bestimmen. Nach einem Überblick über die Rechtswahlmöglichkeiten anderer Rechtsordnungen und über die dogmatische und rechtspolitische Diskussion untersucht die Arbeit Voraussetzungen und Wirkungen dieser erbrechtlichen Rechtswahl. Der Schwerpunkt liegt dabei im Spannungsfeld zwischen den weitreichenden Gestaltungsmöglichkeiten des Erblassers einerseits und den Einschränkungen seiner Wahlmöglichkeit andererseits. Die rechtsvergleichend neuartige Befugnis der Erbengemeinschaft, das auf die Auseinandersetzung des Nachlasses anwendbare Recht zu wählen, bildet den Abschluß der Arbeit.
Aus dem Inhalt: Internationale Verbreitung der Rechtswahl – Dogmatische und rechtspolitische Diskussion – Voraussetzungen der Rechtswahl – Zustandekommen und materielle Wirksamkeit – Grenzen der Rechtswahl – Rechtswahl der Erbengemeinschaft – Intertemporales Recht.