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Abgetrennte Körpersubstanzen im Spannungsfeld zwischen Persönlichkeitsrecht und Vermögensrecht

Deutsch-französischer Rechtsvergleich über die Zulässigkeit der Kommerzialisierung von Körpersubstanzen- Comparaison juridique sur la commercialisation de substances corporelles en France et en Allemagne

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Christian Zerr

In Deutschland und Frankreich herrscht breiter Konsens, wirtschaftlich motivierte Spenden von Körpersubstanzen zu verhindern. Das Buch stellt die Unterschiede in der gesetzlichen Umsetzung dieses gemeinsamen Bestrebens rechtsvergleichend dar und stellt einen Kriterienkatalog auf, mit dessen Hilfe die Rechtsnatur von und die Rechte an Körpersubstanzen bestimmt werden können. Darauf basierend stellt der Autor die Legitimität eines allgemeinen Kommerzialisierungsverbotes in Frage und fordert zu einer Differenzierung nach Körpersubstanz, Art ihrer Gewinnung und konkreten Weiterverwendung auf.
L’Allemagne et la France visent à protéger le corps humain et ses substances corporelles détachées des pratiques mercantiles. La présente étude consiste en une analyse comparative des différences dans la transposition légale de cet objectif commun. En outre, elle élabore des critères permettant d’établir le statut et le régime juridique des substances corporelles. Sur la base de ces constatations, l’auteur remet en question la légitimité du principe général de l’extra-commercialité des substances corporelles.
Diese Arbeit enthält eine ausführliche Zusammenfassung in französischer Sprache.
Aus dem Inhalt: Körpersubstanzen zwischen Personenrecht und Sachenrecht – Gesetzliche Regelungen über Gewinnung und Verwendung von Körpersubstanzen in Deutschland und Frankreich – Rechtsnatur abgetrennter Körpersubstanzen – Rechte an abgetrennten Körpersubstanzen – Rechtsgeschäftliche Abgabe von Körpersubstanzen.