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Schadensersatzhaftung börsennotierter Aktiengesellschaften für fehlerhafte Kapitalmarktinformation

"de lege lata</I> und "de lege ferenda</I>

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Matthias Dühn

Die Frage der Schadensersatzhaftung börsennotierter Aktiengesellschaften und ihrer Organmitglieder für fehlerhafte Kapitalmarktinformation hat Fachwelt und Öffentlichkeit in der Vergangenheit gleichermaßen bewegt. Im Mittelpunkt der Diskussion standen spektakuläre Fälle fehlerhafter Unternehmensmeldungen. Die dagegen erhobenen Schadensersatzklagen einzelner Kapitalanleger blieben bis auf wenige Ausnahmen erfolglos. Mit den §§ 37 b, c WpHG hat der Gesetzgeber erstmals Normen geschaffen, die eine Schadensersatzhaftung der Emittenten für unterlassene oder unrichtige Ad hoc-Mitteilungen vorsehen. Ausgehend von diesen Vorschriften untersucht der Autor, ob die kapitalmarktrechtliche Sekundärmarkthaftung de lege lata ausreichend ist, Anleger- und Funktionenschutz dauerhaft zu gewährleisten.
Aus dem Inhalt: Funktion und Wirkungsweise von Kapitalmarktinformation – Das Informationssystem der börsennotierten Aktiengesellschaft – Schadensersatzhaftung und Kapitalerhaltung – Grundfragen der Anspruchsbegründung und der Schadensberechnung – Haftung für fehlerhafte Regel-, Ad hoc- und freiwillige Kapitalmarktinformation – Kapitalmarktrechtliche Informationshaftung in den U. S. A. – Notwendigkeit und Grenzen kapitalmarktrechtlicher Informationshaftung de lege ferenda – Konkrete Ausgestaltung der Emittentenhaftung de lege ferenda – Emittentenhaftung versus persönliche Haftung der Organmitglieder – Grundprobleme der prozessualen Durchsetzung.