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Der Wiedereinstellungsanspruch des Arbeitnehmers nach Wegfall des Kündigungsgrundes

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Simone Nädler

Schwerpunkt der Arbeit ist die dogmatische Legitimation eines Wiedereinstellungsanspruchs des Arbeitnehmers nach Wegfall des Kündigungsgrundes. Im Ergebnis wird dieser Anspruch aus dem Schutzzweck des Kündigungsschutzgesetzes im Wege gesetzesimmanenter Rechtsfortbildung begründet. Ausgehend von dieser Rechtsgrundlage werden die Entstehungsvoraussetzungen des Wiedereinstellungsanspruchs sowie insbesondere seine zeitliche Begrenzung erörtert. Schließlich wird auf einige zentrale Folgeprobleme im Zusammenhang mit der Anerkennung eines Wiedereinstellungsanspruchs eingegangen.
Aus dem Inhalt: Prognoseprinzip und das Risiko von Fehlprognosen – Beurteilungszeitpunkt für die Wirksamkeit einer Kündigung – Prognosekorrektur durch den Wiedereinstellungsanspruch – Gesetzesimmanente Rechtsfortbildung anhand des Schutzzwecks des Kündigungsschutzgesetzes – Zeitliche Grenze des Wiedereinstellungsanspruchs – Abfindungsanspruch des Arbeitnehmers bei Unzumutbarkeit der Wiedereinstellung.