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Die Geräteabgabe als Lösungsmodell im Bereich der privaten Vervielfältigung von digitalen Musik- und Filmwerken aus US-amerikanischer und deutscher Sicht

Eine rechtsvergleichende Studie

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Nicolai Wiegand

Digitale Kopiertechnik ermöglicht es Musik- und Filmwerke praktisch ohne Qualitätsverluste zu kopieren. Digitale Aufzeichnungstechnik wie CD- und DVD-Brenner sind für jedermann erhältlich und finanziell erschwinglich geworden, Internettauschbörsen genießen seit Napster eine stetig steigende Popularität, so dass sich die gewerbliche Kopiertätigkeit zunehmend in den privaten Bereich verlagert hat. Dieses Verhalten, so klagt die Musik- und Filmindustrie, führe zu existenzgefährdenden Umsatzeinbußen. In dieser Arbeit untersucht der Autor am Recht der USA und Deutschlands, wie die gesetzlichen Antworten auf diese Problematik aussehen und ob die gesetzlichen Lösungsmodelle geeignet sind, die vermögensrechtlichen Interessen der Rechteinhaber und die Interessen der Verbraucher an einer möglichst ungehinderten privaten Vervielfältigung in einen gerechten Ausgleich zu bringen oder welche alternativen Wege ggf. beschritten werden sollten.
Aus dem Inhalt: Rechtliche Behandlung der privaten Vervielfältigung von Musik- und Filmwerken in den USA und Deutschland – Untersuchung der typischen Nutzungsvorgänge und ihre Einordnung in das System der Verwertungsrechte – Untersuchung des US-amerikanischen und deutschen Schrankensystems sowie die rechtliche Behandlung von technischen Kopierschutzsystemen – Rechtsvergleich – Lösungsmodelle.