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Aktienrückerwerb bei asymmetrischer Informationsverteilung

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Michael Jaeger

Empirische Studien belegen, dass die Ankündigung eines Aktienrückerwerbs im Durchschnitt eine signifikant positive Aktienkursreaktion bewirkt. Dennoch sind Ausschüttungen in Gestalt von Aktienrückkäufen gegenüber Dividendenzahlungen relativ selten zu beobachten. Mit dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, modelltheoretische Erklärungen für die empirischen Befunde zum Aktienrückerwerb zu geben. Hierzu werden drei spieltheoretische Modelle entwickelt, die jeweils von einer asymmetrischen Informationsverteilung zwischen Management und Aktionären hinsichtlich des Unternehmenswertes ausgehen. Dabei zeigt sich unter anderem, dass der Aktienrückerwerb zwar die Gefahr einer Unterausschüttung heraufbeschwört, aber genau deshalb ein effizientes Signalisierungsinstrument darstellt.
Aus dem Inhalt: Analyse der Effizienz von Ausschüttungen im Wege eines Aktienrückerwerbs anhand eines informationsökonomischen Modells – Lösung des mit einer freien Aktienemission verknüpften Unterinvestitionsproblems durch das Signal Aktienrückerwerb – Wertpapierdesign und -rückerwerb als Signale zur Überwindung von Informationsasymmetrien.