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Philologischer Kommentar zu Augustinus «De civitate Dei», Buch I

Mit Hinweisen zu Sprache und Stil

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Norbert Jacoby

Rom wird im August 410 von Alarichs Westgoten zum ersten Mal seit etwa 800 Jahren erobert. Die christlichen Barbaren zerstören, plündern, vergewaltigen, morden. Dieses Rom war eben erst christlich geworden. Haben die alten Götter die Weltstadt vielleicht doch besser geschützt? Und hat der christliche Gott gerade jetzt seine Unfähigkeit erwiesen? So denkt zumindest die weitgehend pagane Bildungselite Roms. Augustinus, der einflussreichste Theologe des westlichen Christentums, antwortet mit De civitate Dei, einem der bedeutendsten Werke der Weltliteratur. In dem erstmals vorgelegten Kommentar zum ersten Buch, der sorgfältig komponierten Ouvertüre zu insgesamt 22 Büchern, ist der Versuch unternommen, die sprachliche und inhaltliche Leistung dieses besonders in der deutschen Forschung bisweilen heftig angefeindeten Werkes zu würdigen.
Aus dem Inhalt: Inhaltliche Einleitung und Gesamtgliederung – Überblick zu Sprache und Stil – Fortlaufende Kommentierung mit detaillierten Gliederungen und kolometrischer Darstellung der kunstprosaisch gestalteten Passagen.