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Kunst und Kirche am Ende der klassischen Moderne

Eine kunsthistorische Untersuchung am Beispiel der "art sacré</I> in Frankreich

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Sven Ochsenreither

Diese Arbeit hat die Entwicklung der bildenden Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in französischen Kirchen zum Gegenstand. Den Ausgangspunkt und zugleich das Zentrum der interdisziplinären Untersuchung bildet dabei der sogenannte Appel aux Grands des Dominikaners M.-A. Couturier: In einer Abfolge von vier Kirchenneubau und -ausstattungsprojekten (in Assy, Audincourt, Vence und Ronchamp) gelang es, die verloren gegangene Anbindung der kirchlich eingebundenen Bildkunst an zeitkünstlerische Strömungen wieder herzustellen. Die Kunst und Konzeption der klassischen Moderne hielt somit nach 1945 Einzug in die Kirche. In Abgrenzung zweier Phasen wird die darauf folgende Entwicklung bis zur Jahrtausendwende dargelegt.
Aus dem Inhalt: Katholizismus und Moderne in Frankreich: Die Diskussion um Funktion und Zustand sakraler Kunst – L’Appel aux Grands: Die Dominikaner und die Kunst nach 1945 – Vom Appel aux Grands zum Gesamtkunstwerk – Zwischen Innovation und Stagnation (1950-1970) – Ein zweiter Appel aux Grands (1970-2000) – Kontinuität in Brüchen: Sakralkunst im 20. Jahrhundert.