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Verkannter, vielseitiger Castilho

Ein gesellschaftsreformierender Poet und polemischer Pädagoge als Molière-Übersetzer

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Daniel Kalt

Der portugiesische Romantiker António Feliciano de Castilho steht im Mittelpunkt dieser Studie. Neben seinen Dichtungen werden die Reformschriften des oft Mißverstandenen analysiert, und auch seine unglückliche Rolle in der questão coimbrã wird beleuchtet. Eine erneute Annäherung an das Werk des fast Vergessenen erfolgt in diesem Zusammenhang unter Darstellung aller Einzelaspekte. Von besonderer Bedeutung ist die Analyse eines homogenen Komplexes von Molière-Übersetzungen unter Bezugnahme auf rezente translationstheoretische Positionen. Wie sich herausstellt, bildet nämlich die Übersetzungsstrategie einen abschließenden Konvergenzpunkt im Facettenreichtum Castilhos.
Aus dem Inhalt: Castilhos Dichtungen zwischen Arcádia und Romantik – Die Traktate zu Landwirtschafts- und Schulreform – Die Auseinandersetzungen um Castilhos Unterrichtsmethodik – Castilho, die geração de 70 und die questão coimbrã – Die Molière-Rezeption in Portugal – Die Polemik um Castilhos Faust-Übersetzung – Castilhos Übersetzungsstrategie in den Molière-Übersetzungen.