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Die «Russkaja Pravda» – ein mittelalterliches Rechtsdenkmal

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Günter Baranowski

Die Russkaja Pravda ist das berühmteste Zeugnis der Rechtsordnung der Alten Rus’. Sie erfreut sich seit mehr als zweieinhalb Jahrhunderten einer ungebrochenen Anziehungskraft unter den Forschern. Der umfangreichen Gesamtdarstellung in deutscher Sprache, die Leopold Karl Goetz als Russisches Recht von 1910 bis 1913 in vier Teilen publizierte, ist Ähnliches bislang nicht gefolgt. Inzwischen hat sich in der Pravda-Forschung sehr viel Neues ergeben. Deshalb versucht diese Arbeit, sich dem Rechtsdenkmal von den neueren Ansätzen und Ergebnissen her zu nähern. Ihren Kern bilden die Übersetzungen der Texte der Pravda als «Kurze Pravda» (11. Jahrhundert), «Erweiterte Pravda» (12. Jahrhundert) und «Verkürzte Pravda» (15. Jahrhundert) und die Kommentierung ihrer einzelnen Artikel. Damit ist auch die Historiografie der Erforschung und Publikation der Pravda im 19. und 20. Jahrhundert organisch verbunden.
Aus dem Inhalt: Texte der Russkaja Pravda als «Kurze Pravda», «Erweiterte Pravda» und «Verkürzte Pravda» in Russisch und Deutsch – Allgemeines zur Russkaja Pravda – Erforschung und Publikation der Pravda im 19. und 20. Jahrhundert – Kommentare zur «Kurzen» und «Erweiterten Pravda» und Erläuterungen zur «Verkürzten Pravda».