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Vernunft als Norm

Gesellschaftskonstruktion und Lebenshorizont

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Michael Fischer

In allem, was ist, Vernunft wahrzunehmen? Lässt sich dieses «idealistische» Programm für die Konstruktion der Gesellschaft und damit für die Gestaltung des individuellen Lebenshorizonts einlösen? Welche Wertetransformation bewirkte die Vernunft und können solche Konzepte auch heute noch Ausgangspunkt für analytische, moralische und existentielle Betrachtungen sein? Können sich daraus Lebens- und Lösungspraktiken abzeichnen? Der historische Fokus konfrontiert uns mit oszillierenden ethischen Begründungen und universalistischen Konzepten, wo das Individuum leicht untergeht. Die «Matrix der Ethiken» hingegen gründet in den radikalen Sinnfragen, die sich jedem einzelnen Menschen stellen. Denn bislang ist der Lebenshorizont begrenzt.
Aus dem Inhalt: Mit welcher moralischen Begründung stiftet das «Gesetz»? – Was ist das Programm einer aufgeklärten Gesellschaft, einer erhofften Zukunft? – Welche Rolle spielen Weltbild und Weltanschauung bei den Gesellschaftskonstruktionen und welche Ethiken und Bereichsethiken sind für unseren Lebenshorizont wichtig?